HIT

Dienstag, 5. Oktober 2010. Wandertag.
HITDie 11. Klassen durften im Cinemaxx Vorträgen von Professoren und Dozenten aus ganz Bayern lauschen. Das alles war Teil des Hochschulinformationstages (kurz: HIT), der, wie vergangenes Jahr, in Würzburg stattfand und vom Arbeitsamt organisiert wurde.
Ziel dieses Events ist es, den Schülern bestimmte Studienfächer vorzustellen und einen gewissen - wenn auch kleinen - Einblick ins Studium und in die jeweiligen Berufschancen zu ermöglichen.
Dabei reichten die vorgestellten Studienfächer von  Lehramt für Gymnasien über Automatisierungstechnik bis hin zu Luft- und Raumfahrttechnik.


Besonders großen Widerhall fand die Bioanalytik, welche sich manch einer gleich auf seine Studierfahne geschrieben hat. Die einzelnen Universitäten waren In den Kinosälen, die für die Vorlesung genug Raum und Atmosphäre bieten, und an Ständen im gesamten Cinemaxx-Gebäude vertreten.HIT


Die meisten stellten Studienführer, Flyer oder süße Versuchungen zur Auswahl, die man sich, ohne sofortiges Einschreiben an der jeweiligen Universität, problemlos mitnehmen konnte. Dabei erstreckte sich das Uni-Angebot vom fernen München über Jena oder Eichstätt und natürlich auch Würzburg.


Ohne Pflicht durften wir dem ganzen jedoch nicht unser Gehör schenken. Im Rahmen der Projekt-Seminare der 11. Klassen waren wir angehalten, mindestens drei Vorträge zu besuchen und zu diesen jeweils eine ausführliche Zusammenfassung  anzufertigen.


HITDa stellte sich manch einer die Frage, ob das vonnöten sei. Wenn man doch aufmerksam zugehört hätte, dann würde das eigene Interesse dem Gedächtnis einen Dienst tun und die wichtigsten Informationen behalten. Aber das stand nicht zur Debatte, auch wenn sich manche Kursleiter aufopferungsvoll nochmals informiert hatten und ihren Schülern die schlimmsten Befürchtungen bestätigen mussten.


Doch dieses Bild des Grauens – vielleicht sind nachfolgende Generationen von diesem Dienst befreit - verflog recht rasch, denn die meisten konnten viele Erfahrungen sammeln und ihr Berufsbild entweder bestätigt finden oder es mit Schrecken verstoßen.


Die Redner waren im Großen und Ganzen während der gesamten Vorstellung, die von 9 Uhr bis 14 Uhr dauerte, sehr engagiert. Anwesenheit war Pflicht, und im Geheimen mussten wir uns doch gestehen, dass wir selten so einen sinnvollen Wandertag verbracht haben …

 

Felix Tremmel, Q 11

 

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