Kettengerassel-Museumsnacht im Malerwinkelhaus

Kettengerassel-Museumsnacht im MalerwinkelhausKettengerassel-Museumsnacht im MalerwinkelhausAm 31.10.2010 war der letzte Tag der Sonderausstellung „Kettengerassel“ im Museum Malerwinkelhaus in Marktbreit. Um die Ausstellung ausklingen zu lassen, wurden, da Halloween vor der Tür stand, von 18 bis 20 Uhr Aktionen für Kinder angeboten. Gruselgeschichten, und allerlei Spiele rund um das Museum und die Ausstellung standen auf dem Programm.
                      
Um 20 Uhr wurde das Malerwinkelhaus, nachdem die letzten kleinen Gäste gegangen waren, dekoriert, um die Museumsnacht in der Zeit von 22 bis 24 Uhr für die Erwachsenen vorzubereiten.
Kettengerassel-Museumsnacht im MalerwinkelhausFür das leibliche Wohl waren bereits schaurige Speisen, wie etwa Brötchen mit herausragenden Fingern aus Würstchen mit Mandelfingernägeln  und Mohrenköpfe mit Fruchtgummi-Vampirgebissen, vorbereitet. Zur Begrüßung erhielten die Gäste einen Cocktail und konnten dann in entspannter Atmosphäre entweder die Geselligkeit genießen oder an Aktionen teilnehmen. Da auch der Abend ganz im Zeichen der Ausstellung „Kettengerassel – Halten – Bewegen – Schmücken: Eiserne Ketten im 19. Jahrhundert“ stand, war auf zwei Bildschirmen sowie einem Beamer eine mehrstündige Videoinstallation rund um die Ketten-Ausstellung zu sehen.
Die Besucher teilten sich, nachdem die Hälfte der Zeit bereits verstrichen war, auf, um entweder an einer Taschenlampenführung durch die Sonderausstellung teilzunehmen oder in der Dauerausstellung „Frauenzimmer“ mit Taschenlampen nach Fledermäusen zu suchen.
Die Taschenlampenführung bat die letzte Gelegenheit, sich mit der Sonderausstellung auseinander zu setzen. Die Mainkuh (ein Schiff, das sich bis 1936 mit Hilfe einer durch den Main verlaufenden Kette den Weg flussaufwärts bahnte), eine handbetriebene Kettensäge für Operationen, Schmuck und Taschen aus Ketten sowie Ketten, wie wir sie kennen, und deren Herstellung, Geschichte und Bedeutung wurden mit vielen Ausstellungsobjekten und ausreichend Video- und Bildmaterial veranschaulicht.

Trotz des „schaurigen“ Essens sind Appetit und Wissensgier nicht vergangen, man wartet vielmehr auf die nächste Ausstellung, die am 7. April 2011 eröffnet wird.

 

Alexander Draheim Q11

 

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