Spicker - riskant aber genial!

Spicker - riskant aber genialWährend einer Schulaufgabe stellt ein Schüler seine Getränkeflasche auf den Tisch und
fängt an, die schwierigen Fragen anscheinend mühelos zu beantworten. Doch stattdessen
linst dieser heimlich auf das Etikett der Flasche neben ihm, anstelle von Inhaltsstoffen
stehen dort aber Formeln und bekannte Physiker. Spicken ist etwas, das wahrscheinlich
jeder Schüler (sowohl Jungen als auch Mädchen) schon mal in Schulaufgaben oder
Exen versucht hat, um nicht gelernten Stoff zu wiederzugeben:
Die Strategien sind einfach, aber manchmal auch kompliziert. Es gibt raffinierte wie auch
einfache oder gemeine Spicker.
Ein bekannter Spicker ist zum Beispiel der Brillen-Spicker, bei dem ein Zettel auf den
Nasenflügelbügel gesteckt wird, der dann bei Gelegenheit heruntergenommen und benutzt
werden kann.
Eine andere Variante des Spickens besteht darin, die Legende einer Landkarte gegen
einen Spicker austauscht, der der Farbe der Legende entspricht.
Das Problem dabei ist, dass man aus weiterer Entfernung, ca. 2-3 m., diesen nicht mehr
erkennen kann.
Beim Krawatten-Spicker für krawattentragende Schüler unter uns beschreibt man
einen Zettel in Krawattengröße und klebt diesen möglichst sorgfältig in die Innenseite der
Krawatte. Dadurch erhält man einen "schnellen" Spicker.
Als zusätzlicher Spicker gilt auch der Etikett-Spicker, bei dem ein "normales" Etikett
mit nötigen Infos beschriftet und ausgetauscht, auf ein Mäppchen oder Kleber usw.
geklebt wird.
Ein Spicker der besonderen Art ist der sogenannte Schuhsohlen-Spicker, bei dem ein
Zettel in der eigenen Schuhsohle versteckt wird.
Wie ihr bestimmt alle wisst, gibt es noch viele andere Arten zu spicken. Dies ist nur ein
kleiner Auszug.
Unsere Lehrer, die ja auch einmal selbst Schüler, waren kennen bestimmt aus eigener
Erfahrung noch viele weitere Möglichkeiten zu spicken!!!
Quelle ua.: www.landeselternausschuss.de


Felix Schlereth

 

Download als PDF -->hier<--